Für die meisten ist „quälen“ mit Druck, Angst und Kampf verbunden. Wir quälen uns durch einen Entscheidungsprozess, fühlen uns schlecht oder haben immer wieder Zweifel, ob es denn nun das Richtige war, was wir da so entschieden haben.

 

„Sorge dafür, dass du immer genug Wahlmöglichkeiten hast“.

 

Als ich diesen Satz zum ersten Mal hörte, dachte ich: „Oje, auf keinen Fall. Dann wird es doch immer schwerer, das Richtige zu wählen.“ Mittlerweile weiß ich, dass eine bunte Palette an Auswahlmöglichkeiten unglaublich bereichert und sich wie ein All-You-Can-Eat Buffet benutzen lässt. Am Ende habe ich das auf dem Teller, was mir am besten schmeckt und am besten für mich ist.

 

Entscheidungen fallen immer dann besonders schwer, wenn wir den Eindruck haben, uns ja gar nicht anders entscheiden zu können,  wenn ein Nicht-entscheiden gefühlt nicht in Frage kommt, oder wenn es nur zwei Optionen zur Auswahl zu geben scheint.

Diese Situationen kennt unsere Sprache als „in einem Dilemma feststecken“. In einer Beziehung bleiben oder gehen, einen Job annehmen oder weiter suchen; beides sind Situationen, in denen wir uns selbst begrenzen. Unsere innere Kompassnadel schwankt zwischen zwei Polen hin und her, die beide nicht alle Kriterien unserer Wunschvorstellung berücksichtigen. Je mehr Wahlmöglichkeiten wir uns schaffen, desto mehr Kriterien zur besseren Findung sind im Auswahlprozess enthalten.

Sagen Sie schwarz-weiß Entscheidungen Lebewohl, denn die Welt ist bunt! Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wenn wir nur danach suchen und den Suchscheinwerfer auch auf andere Bereiche richten.

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